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DER STANDARD

11. SEPTEMBER 2007

Orchestrale Olympiade: Lucerne Festival

(...) Das Übermalen steht im Zentrum von Schlömers Interesse, kleine Spielszenen rund ums Musizieren sowie eine etwas weit hergeholte Rahmenhandlung - die Rekonstruktion der Sixtinischen Kapelle - vermischen sich zu einer recht assoziativen Dramaturgie. Nicht immer stimmig, aber durchaus stimmungsvoll - etwa die Gesangsdarbietung der Liedermacherin Ane Brun und der Barocksängerin Marisa Martins. Hier verschmilzt "alte" E-Musik mit "neuer" U-Musik, und höre da: Es ist kein trivialer Mischmasch, sondern eine kraftvolle Synthese - fast schon eine Symbiose.
Jörn Florian Fuchs