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Joachim Schlömer

Nach anfänglichem Architekturstudium wurde Joachim Schlömer an der Folkwang-Hochschule in Essen zum Tänzer und Choreographen ausgebildet. Einem ersten Engagement an der Brüsseler La Monnaie folgte die Gründung seiner eigenen Compagnie JOSCH. In Ulm, Weimar und Basel übernahm er jeweils die Direktion des Tanztheaters und choreographierte darüber hinaus für das Ballet de l'Opera de Lyon, Singapore Dance Theatre, Provincial Dances Jekaterinenburg und Baryshnikovs White Oak Project.

Seit Ende der 90er Jahre arbeitet Joachim Schlömer spartenüergreifend auch als Opern- und Schauspielregisseur. Neben Arbeiten für die Salzburger Festspiele, Staatsoper Stuttgart, das Theater Basel, Luzerner Theater, Schauspielhaus Köln, Burgtheater Wien, die Zellerbach Hall San Francisco/Berkley und andere entstanden in den letzten Jahren auch zwei Filme, the platform und electric boy (Drehbuch und Regie).

Joachim Schlömer veröffentlichte 2004 mit A. T. Schaefer, der NRW-Kulturstiftung und der Edition Braus eine fotographische Dokumentation. Unter dem Titel senza fine werden zwölf seiner Inszenierungen vorgestellt.

Er hält Vorträge über seine Theater-, Tanz- und Opernarbeiten sowie über seine Filme an Universitäten und bei Kongressen. Er ist Juror bei verschiedensten choreographischen Wettbewerben und Stipendienvergaben. Seit kurzem ist er Gastprofessor an der Universität Giessen (Institut für Angewandte Theaterwissenschaft) und Kurator des Tanztheater Freiburg-Heidelberg, pvc.

Die Arbeit von Joachim Schlömer wurde mit dem Otto-Kasten-Preis, dem Förderpreis der Deutschen Intendanten und dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet.

www.joachimschloemer.com